
Hedi – Ein Beispiel aus der Praxis
Lernen wir Hedi, eine Kromfohrländer-Hündin, kennen. Hedi ist ein unsicherer Hund, und diese Unsicherheit zeigt sich nicht nur in ihrem Verhalten, sondern auch in ihrem Hautbild. Sensible Hunde reagieren oft mit körperlichen Symptomen auf Stress – Hautprobleme, Verdauungsbeschwerden oder ein geschwächtes Immunsystem können die Folge sein.
Die Besitzerin von Hedi und ich haben uns intensiv mit einer gezielten, naturheilkundlichen Unterstützung befasst. Durch die individuelle Beratung in der Bibertaler Futterscheune konnten wir bereits deutliche Verbesserungen im Hautbild erzielen. Das Training findet derzeit in einer anderen Hundeschule statt, und ich hoffe, dass Hedi dort die passende Unterstützung erhält.
Hast du mit naturheilkundlicher Unterstützung bei deinem Hund schon Erfahrungen gemacht? Teile sie gerne in den Kommentaren! 😊
1. Sicherheit durch klare Führung
Ein unsicherer Hund braucht einen ruhigen, souveränen Menschen an seiner Seite. Unsicherheit oder Inkonsequenz deinerseits verstärken sein Verhalten nur.
Was kannst du tun?
✅ Bleib ruhig und gelassen: Dein Hund spürt deine Stimmung. Je entspannter du bist, desto sicherer fühlt er sich.
✅ Gib ihm klare Strukturen: Feste Rituale und Konsequenz geben ihm Orientierung und Sicherheit.
✅ Schütze ihn vor Überforderung: Setze ihn nicht unnötig stressigen Situationen aus, sondern führe ihn langsam an Neues heran.
Viele Halter machen den Fehler, unsichere Hunde zu bemitleiden oder übermäßig zu trösten. Das verstärkt jedoch das unsichere Verhalten, weil der Hund bestätigt bekommt, dass die Situation tatsächlich gefährlich ist. Stattdessen braucht dein Hund eine klare Führung, damit er sich an dir orientieren kann.
2. Naturheilkundliche Unterstützung für unsichere Hunde
Neben einer klaren Führung kannst du deinen Hund auch auf natürliche Weise unterstützen. Ein besonders wichtiger Baustein dabei ist Tryptophan.
Was ist Tryptophan?
Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure, die für die Produktion von Serotonin verantwortlich ist – dem sogenannten „Glückshormon“. Ein ausgeglichener Serotoninspiegel kann helfen, Ängste und Unsicherheiten zu reduzieren und deinem Hund mehr innere Ruhe zu geben.
Wie kannst du Tryptophan gezielt einsetzen?
Tryptophan kommt natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vor, wie zum Beispiel:
✅ Putenfleisch
✅ Lachs
✅ Eier
✅ Haferflocken
✅ Kürbiskerne
Zusätzlich gibt es hochwertige Futterzusätze mit Tryptophan, die deinen Hund auf natürliche Weise unterstützen können. In der Bibertaler Futterscheune findest du spezielle Produkte mit Tryptophan, die deinem Hund helfen können, entspannter zu werden. Gerne berate ich dich dazu persönlich, damit wir die beste Lösung für deinen Hund finden!
3. Phytotherapie – Heilpflanzen für einen entspannten Hund
Neben Tryptophan kann auch die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) eine wertvolle Unterstützung für unsichere Hunde sein. Bestimmte Kräuter und Heilpflanzen haben eine beruhigende, angstlösende oder stabilisierende Wirkung auf das Nervensystem.
Welche Heilpflanzen helfen deinem Hund?
🌿 Baldrian: Wirkt beruhigend und kann Ängste reduzieren, besonders in stressigen Situationen.
🌿 Johanniskraut: Unterstützt die Serotoninproduktion und hilft bei Unsicherheiten und Angstzuständen.
🌿 Passionsblume: Fördert Entspannung, ohne müde zu machen – ideal für nervöse Hunde.
🌿 Melisse: Hat eine sanft beruhigende Wirkung und hilft bei stressbedingter Unruhe.
🌿 Hopfen: Unterstützt die innere Ruhe und kann in Kombination mit Baldrian besonders wirksam sein.
Diese Heilpflanzen können als Tee, Tinktur oder in speziellen Futterzusätzen verwendet werden. Auch hier gilt: In der Bibertaler Futterscheune findest du passende Naturprodukte, die deinem Hund helfen können. Ich berate dich gerne!
4. Wie sollten fremde Menschen mit einem unsicheren Hund umgehen?
Nicht jeder Hund ist offen für Kontakt mit Fremden – und das ist völlig in Ordnung. Gerade unsichere Hunde können durch falsches Verhalten verängstigt oder sogar in die Defensive gedrängt werden.
So sollte man sich einem unsicheren Hund nähern (oder eben nicht):
🚫 Kein direkter Blickkontakt: Starren kann als Bedrohung wahrgenommen werden.
🚫 Nicht frontal auf den Hund zugehen: Besser ist es, sich seitlich zu positionieren und den Hund nicht sofort zu beachten.
🚫 Nicht ungefragt anfassen: Manche Hunde brauchen Zeit, um Vertrauen zu fassen.
✅ Ruhige Bewegungen und leise Stimme: Hektik und hohe Stimmlagen können den Hund verunsichern.
✅ Den Halter fragen: Niemand sollte einen fremden Hund einfach streicheln.
Wenn du mit deinem unsicheren Hund unterwegs bist, schütze ihn aktiv, indem du freundlich, aber bestimmt erklärst, dass er keinen Kontakt zu Fremden haben muss, wenn er das nicht möchte.
Fazit: Dein Hund braucht deine Sicherheit!
Ein unsicherer Hund braucht kein Mitleid, sondern eine klare Führung und eine souveräne Bezugsperson. Tryptophan und Heilpflanzen aus der Phytotherapie können zusätzlich helfen, ihn entspannter zu machen.
In der Bibertaler Futterscheune findest du passende Futterzusätze mit Tryptophan und natürliche Kräuterprodukte – ich berate dich gerne dazu!
Hast du Fragen oder brauchst Unterstützung im Training? Dann melde dich bei mir – gemeinsam finden wir den besten Weg, deinem Hund Sicherheit zu geben!
Kommentar schreiben
Melanie (Montag, 17 März 2025 23:30)
Ich würde gerne mehr über das Thema wissen und morgen vorbei kommen.